Tag #01 _ Ankunft in Astorga

Geschlagene 28 Std.  nachdem der „Bus“ den Düsseldorfer HBF verlassen hat, heisst die letzte Zwischenstation in Spanien angekommen, Ponferrada.    (Die einzelnen Durchfahrten etc. erspare ich mir und euch hier einmal, da ich denke, dies ist bei weitem nicht so interessant und Nutzbringend ist, wie der Inhalt der eigentlichen Reise.)     Dort musste ich noch einmal für mich unglaubliche 5,5 Std. auf den nächst möglichen, bereits von Deutschland aus gebuchten Bus warten, der mich unmittelbar an meinen Startpunkt in Astorga bringen sollte.

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HBF von Porferrada

Hier saß ich nun. Da ich aber nicht großartig durch das riesig wirkende Ponferrada schlendern wollte, da ich so oder so in den nächsten tagen hier ankommen werde, machte ich es mir derweil knappe 2 Std. im Bahnhof an der Bar bequem, packte mein Tagebuch aus, Handy über die Powerbank das erste mal seit Deutschland wieder mit Strom gefüttert und bestellte in gar nicht einmal so schlechtem Spanisch, meinen ersten Café con leché un Azúcar (Milchkaffee mit Zucker) .

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Qualitätsurteil..Sehr gut !  Der Spanische Café schmeckt mir durchaus und allein in dieser Bar, waren es 3 an der Zahl, da ich auch nicht einfach nur so an der Bar sitzen wollte, als wenn ich kein zu Hause hätte.                                                                                                                         Als ich dann gegen 17:30 im nächsten Bus sitze, fühle ich mich schon etwas besser, obwohl ich dato die Augenringe des Todes hatte und alle 5 Minuten der noch einmal knapp 2 stündigen Fahrt eingenickt bin. Endlich in Astorga angekommen, hält der Bus unmittelbar neben der mächtigen Gaudi Palast in welcher an dem Tag anscheinend eine Art Fest stattfand, viele Männer und Frauen hatten grandiose „Ritter“ Kostüme an, die mit viel Liebe zum Detail gefertigt waren, jedoch eher etwas Untypisch wirkten, aber ein tolles Coseplay, wie man glaube ich jetzt sagt.

Ich schaue mich neugierig um, etwas konfus und begeistert zu gleich von so vielen schönen „Ersteindrücken“ streife meinen schweren Rucksack auf und überlege, ob ich wie geplant erst einmal für den Tag in einer Albergue unterkomme und zwar auf direktem Wege, oder……

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