Tag #01 (Teil 2) Astorga – Santa Catalina de Somoza

…      Nein, ich bin doch weiter gelaufen.                                                                      Ich habe überhaupt nicht groß darüber nachgedacht, sondern bin einfach los. Fast etwas aufgeregt suchte ich die erste Muschel, die mir den Weg weisen sollte und fand sie auch bald.                                 Keine 20 Minuten gemütlicher aber dennoch euphorischer Laufweg später, erreichte ich auch schon denn Ortsausgang von Astorga.

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Ohne das ich großartig darüber nachdenken konnte, war es bereits soweit, der Weg hat mich gepackt und von nur an war es fast so, als wenn jemand stets immer ein bisschen hinter mir stand und leicht geschoben hätte, so dass mann zum einen nie eine größere Überwindung oder der gleichen brauchte, weiter zu gehen und zum anderen, immer wenn es etwas härter wurde, eine kleine Art Stütze vorhanden war. Diese Dinge wurden mir jedoch immer erst bewusst, wenn ich am späten Nachmittag oder Abend etwas zur Ruhe kam und darüber nachdenken konnte, währenddessen war es einfach so.

Ein paar hundert Meter weiter, führte mich der Weg unmittelbar über eine nicht so stark befahrene Autobahnbrücke, von der ich es mir nicht hab nehmen lassen, ein kleines Selfie aufzunehmen.

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Davon ab habe ich natürlich viele viele Fotos und Videos gemacht, wann immer sich die Gelegenheit bot und nicht evtl. die aktuelle Situation gefährdete.                                                                                                  Der nächste Wegweisen, zeigt genau die folgenden Stationen auf und sieht bei dem Panorama einfach Episch aus und ist es mehr als Wert, auf meinem Handy in Panorama Format verewigt zu werden.

 

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Am späten Abend, jedoch noch bei Tageslicht, erreiche ich ein gemütliches kleines Dorf in Santa Catalina de Somoza, in dem ich nach Recherchen in meinem kleinen Büchlein, eine bestimmte Albergue aufsuchen wollte, mich jedoch kurzum für eine direkt daneben liegende entschieden habe, da mich Pedro, der Herbergsvater mit seiner ruhigen und netten Art für sich gewinnen konnte.                                                                                                                               Also Albergue Municipal .

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„Algergue Municipal“ Aufgenommen, 6:30 Uhr am nächsten Morgen

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Eine gepflegte, spartanisch eingerichtete Albergue, privat betreut von Pedro, der sich um alles kümmert.                                             Akzeptable Betten mit Mehrfachsteckdosen, saubere Toilette mit Einzeldusche (eine Männer und eine Frauen Dusche), Leider ohne warmes Wasser (was im Nachhinein nach dem warmen Tag aber nicht so tragisch war) , Waschmöglichkeiten per Hand oder Maschine und einen netten Außenbereich, der bis zum Bereich der Bänke, die Mitbenutzung des benachbarten, ungesicherten WiFi´s bietet .

Nach einer kühlen, erfrischenden Dusche und Wechsel in frische Klamotten, habe ich auch schon direkt Kontakt mit einem anwesenden Koreanischen Paar und deren Vater schließen können, da diese sehr gutes Englisch sprachen.

Am nächsten Morgen sind wir bereits um 6:30 Uhr wieder losgelaufen, zwar noch etwas dunkel, jedoch noch angenehm kühl…

 

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