Tag #07 (Teil 1) _ Las Herreiras – La Faba

Heute wird der Tag der Herausforderungen..!  Ein Tag um wieder einmal Grenzen zu überschreiten, mental wie auch physisch..!                                       Mit einer Stunde länger als durchschnittlich bislang, war der Schlaf recht gut und Energiebringend…und die brauchen wir/ich auch heute ! Vor und liegt der auf- und Abstieg über die grünen, zum Großteil wunderschönen Hügel Galizien´s. Wieder einmal bis zu 1.450 Höhenmeter, auf und ab. Aber ganz langsam 🙂    

In der am Vorabend bereits gut ausgestatteten Küche, genehmigten wir uns noch „gemütlich“ einen schnellen Kaffee aus der Dose zum anrühren um den Motor etwas auf Touren zu bringen.

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Da wir wie bereits erwähnt, diesmal etwas länger an der Matratze horchten, hatte wir auch nur noch knapp eine halbe Stunde im „dunkeln“ zu laufen und wir machen uns aus dem schönen Vega de Valcarce an der wenig befahrenen Landstraße entlang, durch die beiden kleinen, direkt aneinander gereihten Orte Herreiras und Ruitelan, die mit teils schönen, aber meist eher unspektakulären kleinen Häuschen und Ruinen, Wandmalereien, einer Bar und ein paar sehr schicken Bachabschnitten aufwarten.

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Ein paar hundert Meter nach verlassen der Ortschaften und nach überqueren einer kleinen bachüberführenden Brücke, taucht hinter ein paar dichten Bäumen eine art Kunstakademie auf Spendenbasis auf, die in einem riesigen Gebäude, welches einem Bauernhof ähnelnd liegt. Bunte Malereien an den Fassaden, überall aushänge und Aufbauten der eigenst dort kreierten Dinge und schräg gegenüber auch einem großzügig mit Steinen „eingezäunten“ Wiesenabschnitt steht ein Baum, an dem Gruß und Dankeskarten / Briefe hängen. Super Idee!

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Schöne Autos gibt es auch in Spanien 🙂

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Schon fast am Ende von Ruitelan findet man auf der rechten Seite eine Art Reha Klinik im Freien, zumindest würde ich das vermuten, bei den Krankengymnastischen Geräten,  Wasserbecken, Aufbauten und anderen Begebenheiten.. Hoffe man kann es auf den Bildern zumindest erahnen !?

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Von hier aus einige Meter durch dichten Wald, über eine Brücke und noch einmal stramm bergauf ….. Ab hier geht es wieder steile, rutschige Schotter und Latrienen Pisten bergab. 

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Unten angekommen, wie ich es liebe mitten im Nirgendwo, ein paar „schöne“ Aufbauten zum pausieren und sogar zum Feuer machen / Grillen..

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Es folgen ein paar Meter Sandweg..Toll zu sehen und drüber nachzudenken, wie viele Menschen hier bereits entlang liefen und mit welchen Beweggründen..!

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Ein Bild, viele Geschichten !

So steil und unangenehm, wie es eben noch bergab ging, geht es auch wieder hinauf.. Bis wir das kleine am Hang gelegene Dorf          La Faba erreichen und uns endlich unseren wohl verdienten Café con Leché genehmigen und bei einem angenehmen Gespräch mit einer jungen Frau, gebürtig aus Hamburg, lebend und Arbeitend jedoch in Dubai ins Gespräch kommen, die und folglich auch ein Stückchen begleitet..

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Nach einen gut halbstündigen Pause und angenehm lockeren Gesprächen, machen wir und „vorerst“ zusammen auf den wohl bekannt heftigsten Berg des Jakobsweges, (auch sehr gut beschrieben u.a. im Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ ) der ebenso wie der am „Cruz del Ferró“ knapp 1.400 Höhenmeter fasst und nicht umsonst ein Hospital auf der Spitze trägt..!

Fortsetzung folgt…..

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