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Tag #05 _ Camponaraya – Villafranka del Bierzo

Mit zwar nicht wesentlich weniger Schlaf, als mit dem ich in Deutschland auskomme, aber allein der Anstrengung geschuldet, machen der „Mangel“ sich dennoch bemerkbar, gerade wenn mann 1,5 Std. Laufzeit in vollkommener Dunkelheit vor sich hat, da unterstützt nur die frische Morgenluft bei schattigen (für Spanische Verhältnisse) 18 Grad und die Vorfreude auf wieder einmal wunderschöne Landschaften und Menschlichen begegnungen.

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Aus den Resten der gestrig angeschafften Einkäufen, mache ich mich noch ein ca. 40cm Baguette in drei Stücke, je mit reichlich schmackhafter sehr leckerer und würziger Salami (Chorizo Pamplona) zurecht, vertilge vor Ort direkt ein Drittel, eine Hand voll Cherry Tomaten und eine Banane.

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Schweren Herzens trenne ich mich aufgrund meiner Rücken und chronischen Knie Probleme, von ein paar neuen und komplett unbenutzten Ausrüstungsgegenständen, um das Gewicht meines Rucksackes von knapp 20Kg !  auch nur ein bisschen zu senken, da gerade jetzt jedes Gramm zählt.                                                                                   Ich hatte mich zuvor bei der Poststelle informiert, jedoch bei dem Gewicht + Box , hätte ein Versand nach Deutschland im Verhältnis nicht gelohnt. So entschloss ich mich, die Aussortierten Dinge, vor Reiseanbruch auf meinem Bett liegen zu lassen, da außer uns auch noch niemand wach war.

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Ca. 3 Kg leichter, machen wir uns auf den Weg, Richtung des ca. 7.7 Km entfernten Cacabelos/Pieros .                                                                          In fast völliger Dunkelheit (nur inmitten des Dorfes brennen ein paar Laternen und Lichter, die vereinzelt besondere Statuen beleuchten) suchen wir den Weg aus dem Dorf und ich versuche, sofern mit dem Smartphone möglich, hier und da ein paar Schnappschüsse zu machen, bevor wir Cacabelos endgültig hinter und lassen.

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Außerhalb wird es sehr schwer, die Wegweisenden Muschelsymbole, oder gelben Pfeile zu sehen, so dass teilweise nur intensiver ausspähen mit meiner Stirnlampe möglich ist.. Als wir dann am Autobahnende, schon etwas Außerhalb den Rettenden Pfeil, erst sehr schlecht etwas weiter eine Schuttpiste hinauf entdecken, wird der Rest der Weges bis zum Sonnenaufgang dankbarer weise fast selbsterklärend.

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Wirklich nur von nahem zu erkennen, der Muschelwegweiser.

So ziemlich nach vollständigem Sonnenaufgang gegen  7:45 erreichen wir den Ortseingang des ziemlich Metropolit wirkenden Cacabelos, welches mit seinen großteils sehr neuen und modernen Häusern, Straßen und Kulturistischen Sehenswürdigkeiten glänzt, wie dem sehr stylistischen Museum, unmittelbar am Ortseingang.

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Der Himmel bleibt den Tag über meist zumindest teilweise bewölkt und ist mit Temperaturen von Durchschnittlich 24 Grad auch der bislang „kühlste“ , was zumindest beim laufen nicht  gerade unangenehm ist.

Im Dörflichen Teil der Stadt eingelaufen, machen wir kurz ein schönes Erinnerungsfoto und genehmigen und erst einmal im noch einzig geöffneten Café entlang unserer Route einen großen Café con Leché, zudem üppige Snacks gereicht werden.

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Und noch ein paar, von schicken Wandmalereien...

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Und auch ein bisschen Sightseeing + Selfies …

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In dem kleinen Zwischenort Pieros, noch ca. 7,5 Km von unserem heutigen Etappenziel Villafranka del Bierzo, bietet sich mir noch einmal die Möglichkeit, meinen Wasservorrat aufzufüllen.

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Pieros passierend biegen wir auf einen Feldweg ab, von dem aus der schweißtreibende auf und abstieg durch die dafür entschädigenden, wundervollen Weinberge führt.

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen an Bäumen, Meilensteinen oder einfach irgendwo die Gelegenheit nutzen, ihre abgelaufenen Schuhe abzulegen bzw. aufzuhängen. Dies bietet natürlich super Möglichkeiten das Smartphone zu zücken.

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Die Traumhaften Weinberge geben Chancen zum nachdenken, jedoch auch zum rumalbern. 

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Die Weinberge hinter uns gelassen, spüre ich wie beim Einlauf in das (zumindest oberhalb der Stadt) sehr „Ritter Zeitaltlich“ anmutende Villafranke del Bierzo, meine am Morgen genommene Iboprophen langsam aber sicher ihre Wirkung verliert und die Knie Schmerzen wieder deutlich zunehmen.

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Diesmal ohne uns unseren standarisierten „angekommen“ Café zu gönnen, suchen wir sofort auf meine Bitte hin, eine freie Albergue und finden auch recht schnell unmittelbar am Ortsausgang in Pilger-Laufrichtung eine Bleibe mit genau noch zwei Plätzen !

Leider verteilt auf drei Etage, sind die letzten beiden Plätze in der obersten. Alles ziemlich sauber und sortiert, mit großer Gemeinschaftsküche, einem Computer mit kostenloser WiFi Benutzung, ausreichend wasch und dusch Möglichkeiten und „angeblich“ täglich gereinigten Bettlaken etc., wobei ich damit stets äußerst skeptisch umgehe und dennoch meinen Schlafsack und Handtuch als Unterlage benutze, da ich bereits jetzt nicht allzu selten Pilger mit der Folge von Bettwanzen gesehen habe.!

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Ich habe die oberste Bettetage mit direktem, grandiosen Fensterblick auf die Berge.

Wir machen im laufe des Abends noch ein paar kleinere Besorgungen im 2 Min entfernten Supermarkt und ich verbringe die restliche Zeit bis zum Schlafen mit der „Arbeit“ am Blog.                             Wecker stellen für den Folgetag… 5:00 Uhr   .. Gute Nacht 🙂

Tag #04 _ Molinaseca – Ponferrada – Camponaraya

Am nächsten Morgen fühlen sich meine Beine schon etwas besser, zumindest vorerst, so dass ich nach der morgendlichen Routine im Bad, erst einmal eine Etage nach unten zum Frühstück gehe, wo ich um 7:00 noch alleine bin und den vorstehenden Tag überdenken kann.

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leckeres, ausreichendes Frühstück mit , Toast, Marmeladen, Croissants & Café con leché

Da ich weder noch einen Tag in einem teuren Hotel übernachten möchte, noch die erschwerliche Route in das per Fußweg ca. 1,5 Km weit entfernte Ponferrada laufen könnte, entscheide ich mich, diese relativ kurze Etappe mit dem Taxi zu überspringen, welches mich recht nah an den Ortsausgang von Ponferrada zu einer Apotheke bringt. Dort versorge ich mich mit Iboprophen 600, Creme für die Beine und zwei unterstützende spezial Bandagen für meine Knie. Nach eigenst hergestellter Erstversorgung entschließe ich mich gegen das Verbleiben in der großen Stadt und wage die nächste Etappe ins 5 Km entfernte Columbrianos.

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Columbrianos  und  kurz darauf Fuentes Nuevas sind teils noch kleine Nebenorte und Anschlussstellen von Ponferrada und ziemlich unspektakulär, meist verlassene und abbruchreife Häuser, dann eine schöne kleine Kirche, bunte Autos und aufgemöbelte Motorbikes und am Ortsrand wie meist ein paar sehr moderne, Villengleiche Häuser.

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Kurz vor Camponaraya laufe ich an einer kleinen Bank vorbei, auf der eine ältere Dame sitzt. Als ich näher komme, spricht sie mich an, „Du bist Deutsch, richtig ?“ Ich bejahe und fragte sie, woher sie das wüsste.?! Von der Cowboy Bar in El Ganso, dort hat sie mich mit meinen Koreanischen Freunden gesehen und auch einmal Deutsch reden hören. Richtig aufgefallen sei ich ihr aber, wegen meinem Monströs wirkendem 65l Rucksack, der wohl nicht besonders üblich bei den Pilgern sei, da die meisten sich versuchen, auf die wichtigsten Dinge zu beschränken. Ich bringe in Erfahrung, das sie aus der Eifel kommt und seit dieser Etappe alleine läuft, aufgrund Geschwindigkeitsverlustes durch Fußprobleme, also mir sehr ähnlich. Wir befinden uns recht schnell auf einer Ebene und beschließen, vorerst, zusammen weiter zu laufen. Durch meine Einschränkung, war es mir bislang nicht mehr möglich, Anschluss zu finden. (Zur weiteren Verständnis sei gesagt, sie ist den Kompletten Jakobsweg bereits vor einem Jahr zur selben Zeit mit ihrer Tochter gelaufen !)

Wir laufen gemeinsam in das von hier nur noch knapp 2 Km entfernte Camponaraya ein und finden aufgrund ihres Vorwissens auch direkt eine Wahnsinns Herberge, für kleine 9€. (1€ teurer, als noch im Vorjahr)

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Die folgenden Bilder zeigen denke ich ganz gut, welchen (für Pilgerverhältnisse) Luxus wir genießen durften..

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1 Abschließbarer Spind, pro Pilger
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Neue, sehr saubere Hochbetten
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Modern und frisch renoviert
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Zusätzliche Außentoilette, Schuhschrank und Waschmaschine / Trockner
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Innenhof / Flur zum entspannen etc..

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Wir wurden freundlichst in unser Zimmer eingewiesen, welches dankbarer weise auch die ganze Zeit über unser blieb, sprich keiner kam mehr dazu, da viele Pilger weiter in die nächste Ortschaft gelaufen sind. Wir richten unser Zimmer ein, nehmen erst einmal eine erfrischende Dusche, in dem ebenso modernen und gepflegten Sanitärbereich und laufen ca. 2 Min um die Ecke zum Supermarkt, um uns mit Hauptnahrung und Snacks (natürlich auch Madalenas) für diesen und den Folgetag einzudecken.

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Wieder zurück in der Albergue, laden wir die Sachen im Zimmer ab und setzen und ganz gemütlich auf die Terrasse und bestellen erst einmal ein leckeres Mittagessen, bestehend (meinerseits) aus Spaghetti Bolognese,  Schinkenbrot als Beilage und selbstredend Café con Leché.

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Essen war sehr lecker, Preis OK.  Anschließend besorge ich mir an der Bar eine Tüte Eiswürfel und ziehe mich für eine Weile zur Regeneration ins Zimmer zurück.

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Ab Abend mache ich es mir mit dem Laptop etc. im Innenhof bequem, ordere mir im Verlauf 2 Café und eine Coké und arbeite eine ganze Weile an meinem Blog. Gegen 23:30 heißt es dann, Geisterstunde für uns, da wir am nächsten Morgen gegen spätestens 6:00 losziehen wollen, um die Vorteile der noch angenehmen, kühlen Luft auf unserer Seite zu haben.

Ein anstrengender, ungewisser Tag mit sehr angenehmer Wendung geht zu Ende.                                                                                                                     Am Folgemorgen klingelt der Wecker pünktlich um 4:55 ….

 

 

 

Tag #03 (XXXL) _ Fonceboddón – Cruz del ferró – Molinaseca

Der nächste Morgen bricht ein und die selbstgemachte Salbe vom Herbergen Pedro zeigt Gott sei Dank seine Wirkung, setzt die schmerzen annehmbar herunter und bevor in meinem Schlafsaal um 7:30 , die auf Spendenbasierte Yogastunde anfängt, bin ich bereits um 6:00 Uhr wieder startbereit, ergänze meine Ausrüstung noch schnell um 1,5 Liter Wasser vom Store nebenan und ziehe los Richtung Gipfel des Cruz del Ferró.   Noch schnell ein paar Schnappschüsse in der Morgendämmerung schießen…

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Die ersten 100m sind noch recht angenehm, die frische Morgenluft, kombiniert mit der Spannung und der dadurch entwickelten Energie, geben den Antrieb.  Nach dem ersten drittel wird es stetig steiler und der Weg teilweise zunehmend schottriger und somit deutlich intensiver. Doch an dem Ende des „Tunnel´s“ ist Licht…Und was für eins !!!

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Als ich von weitem das Kreuz und die vielen davor zusammen gefundenen Menschen sehe, ändert sich schlagartig meine Verfassung ins ungewisse, meine Stimmung bzw. meine Emotionen werden stetig unkontrollierbarer und als ich  unmittelbar davor stehe, gebe ich mich einfach hin. Ich habe ein paar wundervolle Aufnahmen machen können, jedoch wird ein Außenstehender niemals annähernd den Umfang der Bedeutung und sich dort zutragenden Emotionen verstehen können, dennoch möchte ich hier gerne einige grandiose Bilder teilen, da ich den „Moment“ wie er mir am besten erschien, sehr gut einfangen konnte…

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Kurz nach dem Sonnenaufgang, entstand noch diese schöne Panorama Foto…

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Auf dem folgenden Metern befinde ich mich noch sehr lange in meinem Denkprozess und genieße den Weg und alles drumherum, so dass auch die Schmerzen für eine Weile wie „vergessen“ sind, zumindest bilde ich es mir ein..

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Noch bevor es auf den „Höllenpfad“ geht, kommt mann unweigerlich an der ebenfalls sehr (aus Büchern etc.) bekannten , privaten „Albergue“ von einem in meinen Augen sehr merkwürdigem, verrückten Typen, der dort die Bude mit seinen alten Hunden schmeißt vorbei. Ebenso wie die im Tag #02 beschriebene Cowboy Bar, sehr fancie und eigen.. Schilder in Richtungen der Jabobswege aus jeglichen Ecken, zieren die Ecke, direkt an dem Straßenbogen und sind wohl auch das deutlichste Erkennungsmerkmal dieses „Platzes“.   Dennoch, oder auch gerade deswegen habe ich mir natürlich nicht die Gelegenheit der Schnappschüsse und Selfies nehmen lassen.

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Sofort nach dem ich meine Aufnahmen im Kasten hatte, machte ich mich auch wieder weiter, an einem Gespräch mit dem seltsamen Hausherren oder der gleichen, hatte ich kein Interesse.

Eine knappe halbe Std. Fußweg (mein Tempo) weiter, beginnt nochmal ein Aufstieg von weiteren 180 Höhenmetern, bevor es gnadenlos steil, steinig, holprig und rutschig nach unten geht.

Eine klare und wichtige Warnung an alle, die diesen Teil noch vorhaben zu gehen und noch keine Erfahrung haben sollten:     „Wenn ihr an akuten Bein und- oder Knie Problemen leiden solltet, oder diese sich auf dem Weg hierhin zugetragen haben sollten, begeht diesen Teil nicht, oder erst, wenn ihr vollständig über 2-3 Tage regeneriert seid.!“  Denn ihr werdet, ob ihr wollt oder nicht immer einmal wieder die Kontrolle über euer Auftreten verlieren, gerade bei steilen oder schrägen Abschnitten und die Wahrscheinlichkeit, dass ihr, solltet ihr keine Wander Stöcke (sprich zwei.!) haben, vorne über fallt, oder einknickt und umfallt, ist sehr sehr groß.

Ein paar bildliche Impressionen, des nochmaligen auf- und wieder Abstieges, die natürlich wieder einmal nicht die volle härte darstellen können…

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Zur noch besseren Veranschaulichung häng ich auch nochmal ein kleines Video an..

Als ich endlich nach 11 Km !!!  und ich habe keine Ahnung, wie ich das genau gemacht habe, unter Schweiß, Tränen und noch mehr Tränen, den kleinen Ort El Acebó erreicht habe, war ich mir eigentlich sicher, hier bis zum nächsten Tag zu verbleiben.

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Ich setze mich erst einmal direkt in die erste Bar, rechts auf die Terrasse, werfe meinen Rucksack ab, humpele an die Theke, bestelle mir ein „Baguette Grandé mit Schinken und Käse, einen Café con Leché “ und stempele eigenst meine Credential ab.

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Ein wirklich leckeres und sättigendes Baguette XXL und natürch Café con Leché

Extrem gut gesättigt, etwas erholt und meine Beine + Knie mit Creme versorgt, muss mich der Teufel reiten..  Ich beschließe mich tatsächlich, weiter zu laufen, selbst mit der Information, dass kurz vor meinem ankommen, eine Junge Frau auf gleichem Wege gestürzt ist und schwer verletzt ins Krankenhaus musste !

Unmittelbar, am Ende des Dorfes, führt ein extrem steiler, schmaler und mit glatten Latrinen Pfad in den Wald unterhalb des Dorfes gelegen..

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Viiiiiel steiler und steiniger, als es das Bild wiedergeben kann !!!

Von hier an, sind es weitere 8,5 Km ! durch  das heftigsteBerg und , das steilste Tal, mit einer Mischung aus Erdkuhlen, Löchern, riesen Latrinen, Sand und erst ca. 300 Meter vor Molinaseca, erkennt oder erspäht man diese auch.!  Deprimierend und verzweifelnd zu gleich. Ich möchte diesen Blog wirklich nicht nur mit schmerzlichen negativ Erlebnissen versehen, aber ich denke, das gehört dazu,ist Authentisch und kann den ein oder anderen vor eventuellen Dummheiten und Fehlern bewahren..?!                                                         Erst 50m vorm Ortseingang, überholte mich noch ein Mitte 20 jähriger Bosnier, er bleibt nachdem er wohl erkannt hat, das ich dem „Ende“ nahe bin, ein paar Meter vor mir stehen, dreht sich um und bietet mir an, seinen deutlich leichteren Rucksack gegen meinen zu tauschen und mir zusätzlich seine Walkingsticks zu überlassen.!  Wieder einmal ein Paradebeispiel für die Magischen Seiten des Camino.. Ich lehne dennoch falschen Stolzes ab und wir laufen zusammen dem Ortseingang entgegen..

In Molinaseca angekommen lasse ich es mir unter all den Schmerzen irgendwie nicht nehmen, erst einmal ein paar schöne Bilder der Stadt und deren Symbolträchtigen Brücke zu machen, die über einen wahnsinnig schönen Fluss führt, in dem nicht allzu wenige Menschen schwimmen.

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Nun gibt es nur noch einen Gedanken, wo bekomme ich  noch ein bezahlbares Zimmer in einem Motel.? Ich laufe noch etwas umher, frage mich durch und ergattere schließlich noch ein schönes, sauberes EZ im Motel „The Way“ . Dieses gehört einem ex-Pilger, der den Camino, laut eigener Aussage in seiner Vergangenheit insgesamt 26 mal gelaufen ist und unter anderem aus Hilfe zu den Pilgern dieses Motel eröffnet hat, was sich stylistisch auch stark an diesen orientiert. Aus gesundheitlichen Gründen, musste er such leider dem Camino entziehen..

The Way

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Überaus zuvorkommend und wieder einmal nur auf Basis der Nächstenliebe, versorgt er mich auf dem Bett liegend mit Eis Pads und erkundigt sich immer mal wieder, ob ich etwas brauche etc…

Hier versorge und entspanne ich mich nun den restlichen Tag und hoffe daraufhin, am nächsten Tag, zumindest einigermaßen weiter laufen zu können….

Tag #02 (XXXL) _ Murias de Rechivaldo – Foncebaddón

Auf dem gut zu laufenden Feldweg nach El Ganso, ging auch langsam die Sonne auf und es lief sich sehr angenehm bei der kühlen Morgenluft, während wir uns alle ein wenig näher kennen lernten.

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Unmittelbar am Ortseingang, machten wir es uns auch direkt in einem Café, welches zu einer sehr schön mediteranen Albergue gehört gemütlich, um ein erstes kleines Frühstück zu uns zu nehmen, bei welchem mein bereits jetzt schon standarisierter Café con Leché natürlich nicht fehlen durfte. Nicht lange und wir bekommen auch schon Gesellschaft..Eine streunende Katze, mit strahlend hell blauen Augen, wie ein Kristall..wow…

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Nach erster kleiner Stärkung (eher Snacks, 2 Bananen und ein Café) machten wir uns dann auch wieder weiter Richtung Rabanal del Camino.  Erst einmal weiter durch das schöne kleine Dorf, gibt es kurz vor dem Ortsausgang noch ein besichtigungswürdiges „Objekt“, die u.a. aus dem Pilgerführer bekannte Cowboy Bar Mesón Cowboy. Ziemlich kitschig und Klischee behaftet, aber nett anzuschauen. Überall an Wänden und unter Decke hängende Repliken aus der Cowboy Zeit ..

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Da es noch einige Meter zur nächsten Ortschaft sind und ich nicht weiter gehen wollte, ohne einmal dort drin gewesen zu sein, saßen wir auch schon unverzüglich im inneren und nach einer kurzen Begehung des Banjós , genehmigte ich mir ein überteuertes Eis und spendierte meinen drei Mitreisenden noch ein Eis und zwei Wasser.

Endgültig raus aus El Ganso verläuft der Weg großteils auf gut asphaltierten Straßen, sehr weitläufig mit weitem Sichtfeld auf die ebene, trockene Landschaft, ein tolles Gefühl der Freiheit macht sich breit.

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Obwohl wir zu dritt gehen, laufen wir eine ganze Weile schweigend nebeneinander her, einfach weil diese Etappe wieder viel Möglichkeit zum Nachdenken bietet, wundervoll. Am Ende der Straße, steht auf einmal rechts am Rand, ein älterer Mann aus UK mit seinem privaten kleinen Erste Hilfe Wagen und versorgt und berät vorbeikommende Pilger, auf Ebene der Nächstenliebe.! Unter anderem umfasst sein Auto Wasser, alles um die erste Hilfe, Werkzeuge, Flickzeug und andere kleine Helferlein..

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Wir unterhalten uns eine Weile und als ich ihm von meiner letzten schlafarmen Nacht bezüglich der Motorsäge (schnarchen) erzählte und dass mein Rucksack bereits jetzt Müdigkeitserscheinungen an wichtigen Nähten aufweist, kramt er kurzerhand ein paar Ohrstöpsel und ein paar stramme Hakenseile aus einem Auto und bittet mich, ihm dafür nichts zu geben…

 

Im weiteren Verlauf dieser Straße, führt neben dem Asphaltierten Stück, rechts nebenher noch ein etwas höher gelegener schmaler Schotterpfad, welcher auch ziemlich bekannt (u.a. aus dem Film mit Hape Kerkeling) und gern begehen sein dürfte. Hier reiht sich über ca. 150-200m ein Gitterzaun, in dem Pilger aus aller Welt ihre eigenst kreierten Kreuze aus den unterschiedlichsten Materialien eingearbeitet haben, was halt gerade zur Hand war, ein schöner Anblick, der aber wieder einmal sehr zum nachdenken anregt und so lasse ich mich ein Stück zurückfallen, um diesen Moment ganz für mich zu haben.

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Wieder einige Km weiter durch die mittlerweile gut Arbeitende Spanische Sonne, mitten an einer Straßenabzweigung einer Straße, die unmittelbar in Rabanal Viejo endet, machen wir halt an einer schönen Art Fernfahrer Kneipe, an der einige Schäfer -und Bernhardiner Hunde „wachen“, wobei sie einen verdammt müden Eindruck machen. Hier holten wir dann unser „Frühstück“ nach und das nicht zu knapp 🙂

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Ein leckeres XXL Baguette mit spanischer Salami und natürlich ein Café con Leché .

Gut gestärkt und motiviert (wobei es hier nicht sehr schwer ist, sich zu motivieren), machen wir und weiter, durch endlos lange, auch langsichtige Straßen in das nächste kleine Dorf von Rabanal del Camino.

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Rabanal del Camino

IMG_0634 Hier gibt es nichts besonderes zu sehen, außer mann erfreut sich wie ich, einfach an der Landschaft und den Häuser Bauten. In Mitte des Dorfes, kurz vor einer Kirche steht ein Herrenloser Tisch, an dem mann sich selbstständig einen Stempel in seine Credential geben kann und bei Interesse eine selbstgeschnitze mini Axt oder ebenfalls selbstgemachte Armbänder oder Ketten nehmen kann und eine Spende hinterlässt.

Als wir auch diesen Ort hinter uns lassen, wird und durch einen Blick ins Buch und auf die Höhenmeter Tabelle klar, das uns nun der schwerste Teil der Tagesetappe bevorsteht. Der Aufstieg nach Fonceboddón.                                                                                                                   Ein Anstieg von etwas über 200 Höhenmetern steht bevor und zwar gnadenlos steil und holprig.

Auch wenn wir den ersten Teil noch recht solide zusammen laufen, merke ich deutlich, das Schritt für Schritt meine Knie, Fußgelenke und mein Rücken sich mit Schmerz und Verspannung füllen und ich mich von meinen Freunden immer mehr zurückfallen lassen muss, da es für mich keinen Sinn macht, aus falscher Stärke heraus mithalten zu wollen. In dem Glauben/dem Gedanken, das wir uns sowieso in Foncebaddón wiedersehen würden, verabschiedeten wir uns (leider) nicht, sondern ließen den Abstand immer mehr wachsen, bis wir uns aus den Augen verloren.

Ich denke die folgenden Bilder, zeigen am besten, wie Steil und Gnadenlos dieser Aufstieg ist/war.                                                                 (auch wenn mann auf dem Bild niemals die ganze Härte festhalten kann, glaubt mir, es ist heftig).

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Aber auch hier, wird man nicht allein gelassen, zumindest Mental wird mann immer wieder gestärkt, u.a. durch kleine Botschaften anderer Pilger, die genau das gleiche durchmachen.!

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Love Camino !
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Never Give Up !!!

Nach für mich unglaublich harten und tränen forcierenden 6 Km durch diese steile Latrinen Hölle, habe ich mich mit wirklich letzter Kraft, in die letzte kleine Ortschaft, vor dem Sagenumworbenen Cruz del Ferró geschleppt.               Fonceboddón

Ein paar schöne Bilder beschreiben denke ich am besten, den Rest des Abends/Tages.  Ich habe noch eine schöne Albergue gefunden, habe fast neben Hunden und Ziegen geschlafen, hatte eine grandiose Aussicht von einer Ruine und habe wieder einmal meine Füße versorgt…

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Ortseingang „Foncebaddón“
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Sauberer Schlafsaal in einer Nebenscheune

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Am nächsten Tag wird es Unfassbar schön, aber auch schlimmer als alles, was ich meinem Körper je aussetzen musste..!

 

 

Tag #01 (Teil 2) Astorga – Santa Catalina de Somoza

…      Nein, ich bin doch weiter gelaufen.                                                                      Ich habe überhaupt nicht groß darüber nachgedacht, sondern bin einfach los. Fast etwas aufgeregt suchte ich die erste Muschel, die mir den Weg weisen sollte und fand sie auch bald.                                 Keine 20 Minuten gemütlicher aber dennoch euphorischer Laufweg später, erreichte ich auch schon denn Ortsausgang von Astorga.

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Ohne das ich großartig darüber nachdenken konnte, war es bereits soweit, der Weg hat mich gepackt und von nur an war es fast so, als wenn jemand stets immer ein bisschen hinter mir stand und leicht geschoben hätte, so dass mann zum einen nie eine größere Überwindung oder der gleichen brauchte, weiter zu gehen und zum anderen, immer wenn es etwas härter wurde, eine kleine Art Stütze vorhanden war. Diese Dinge wurden mir jedoch immer erst bewusst, wenn ich am späten Nachmittag oder Abend etwas zur Ruhe kam und darüber nachdenken konnte, währenddessen war es einfach so.

Ein paar hundert Meter weiter, führte mich der Weg unmittelbar über eine nicht so stark befahrene Autobahnbrücke, von der ich es mir nicht hab nehmen lassen, ein kleines Selfie aufzunehmen.

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Davon ab habe ich natürlich viele viele Fotos und Videos gemacht, wann immer sich die Gelegenheit bot und nicht evtl. die aktuelle Situation gefährdete.                                                                                                  Der nächste Wegweisen, zeigt genau die folgenden Stationen auf und sieht bei dem Panorama einfach Episch aus und ist es mehr als Wert, auf meinem Handy in Panorama Format verewigt zu werden.

 

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Am späten Abend, jedoch noch bei Tageslicht, erreiche ich ein gemütliches kleines Dorf in Santa Catalina de Somoza, in dem ich nach Recherchen in meinem kleinen Büchlein, eine bestimmte Albergue aufsuchen wollte, mich jedoch kurzum für eine direkt daneben liegende entschieden habe, da mich Pedro, der Herbergsvater mit seiner ruhigen und netten Art für sich gewinnen konnte.                                                                                                                               Also Albergue Municipal .

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„Algergue Municipal“ Aufgenommen, 6:30 Uhr am nächsten Morgen

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Eine gepflegte, spartanisch eingerichtete Albergue, privat betreut von Pedro, der sich um alles kümmert.                                             Akzeptable Betten mit Mehrfachsteckdosen, saubere Toilette mit Einzeldusche (eine Männer und eine Frauen Dusche), Leider ohne warmes Wasser (was im Nachhinein nach dem warmen Tag aber nicht so tragisch war) , Waschmöglichkeiten per Hand oder Maschine und einen netten Außenbereich, der bis zum Bereich der Bänke, die Mitbenutzung des benachbarten, ungesicherten WiFi´s bietet .

Nach einer kühlen, erfrischenden Dusche und Wechsel in frische Klamotten, habe ich auch schon direkt Kontakt mit einem anwesenden Koreanischen Paar und deren Vater schließen können, da diese sehr gutes Englisch sprachen.

Am nächsten Morgen sind wir bereits um 6:30 Uhr wieder losgelaufen, zwar noch etwas dunkel, jedoch noch angenehm kühl…

 

Tag #01 _ Ankunft in Astorga

Geschlagene 28 Std.  nachdem der „Bus“ den Düsseldorfer HBF verlassen hat, heisst die letzte Zwischenstation in Spanien angekommen, Ponferrada.    (Die einzelnen Durchfahrten etc. erspare ich mir und euch hier einmal, da ich denke, dies ist bei weitem nicht so interessant und Nutzbringend ist, wie der Inhalt der eigentlichen Reise.)     Dort musste ich noch einmal für mich unglaubliche 5,5 Std. auf den nächst möglichen, bereits von Deutschland aus gebuchten Bus warten, der mich unmittelbar an meinen Startpunkt in Astorga bringen sollte.

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HBF von Porferrada

Hier saß ich nun. Da ich aber nicht großartig durch das riesig wirkende Ponferrada schlendern wollte, da ich so oder so in den nächsten tagen hier ankommen werde, machte ich es mir derweil knappe 2 Std. im Bahnhof an der Bar bequem, packte mein Tagebuch aus, Handy über die Powerbank das erste mal seit Deutschland wieder mit Strom gefüttert und bestellte in gar nicht einmal so schlechtem Spanisch, meinen ersten Café con leché un Azúcar (Milchkaffee mit Zucker) .

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Qualitätsurteil..Sehr gut !  Der Spanische Café schmeckt mir durchaus und allein in dieser Bar, waren es 3 an der Zahl, da ich auch nicht einfach nur so an der Bar sitzen wollte, als wenn ich kein zu Hause hätte.                                                                                                                         Als ich dann gegen 17:30 im nächsten Bus sitze, fühle ich mich schon etwas besser, obwohl ich dato die Augenringe des Todes hatte und alle 5 Minuten der noch einmal knapp 2 stündigen Fahrt eingenickt bin. Endlich in Astorga angekommen, hält der Bus unmittelbar neben der mächtigen Gaudi Palast in welcher an dem Tag anscheinend eine Art Fest stattfand, viele Männer und Frauen hatten grandiose „Ritter“ Kostüme an, die mit viel Liebe zum Detail gefertigt waren, jedoch eher etwas Untypisch wirkten, aber ein tolles Coseplay, wie man glaube ich jetzt sagt.

Ich schaue mich neugierig um, etwas konfus und begeistert zu gleich von so vielen schönen „Ersteindrücken“ streife meinen schweren Rucksack auf und überlege, ob ich wie geplant erst einmal für den Tag in einer Albergue unterkomme und zwar auf direktem Wege, oder……

Ruhe vor dem Sturm…und letzte Check Up´s

Morgen früh gehts los, Wahnsinn wie schnell letztendlich doch die Zeit vergangen ist.  28 Std.! Busfahrt liegen vor mir, bevor ich endlich den ersten Schritt auf den Camino setzen kann. Ich bin weniger aufgeregt, als dass ich eine unglaubliche Vorfreude in mir gebündelt habe.

Natürlich möchte ich nicht auf der hälfte der Fahrt, oder angekommen feststellen, das ich etwas essentielles vergessen habe, also besteht der letzte Tag zu Hause noch einmal daraus, meine Checkliste abzuarbeiten, ein langfristig sinnvolles Packsystem zu finden und noch ein wenig im Wörterbuch zu blättern etc..

Wie anfangs versprochen, hier mal ein paar Bilder, von allem, was in meinem Rucksack (65l.) Platz finden wird und das ein oder andere pack-bzw. stau Gadget.

Ps. den nächsten / die nächsten Beiträge werde ich verfassen, wenn ich bereits unterwegs bin, Plan/Vorzugsweise immer um die (Spanische) Abendzeit. Situationsbedingt auch mal später.

Lg. Sascha  😉

Alles, was sich an & im Rucksack befinden wird und die Sachen, die ich auf der Reise bereis trage werde.
Alles, was sich an & im Rucksack befinden wird und die Sachen, die ich auf der Reise bereis trage werde.
Mein "Wash Bag" von JW. Platz für Hygiene, Pflege und Arznei.
Mein „Wash Bag“ von JW.
Platz für Hygiene, Pflege und Arznei.
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Universaltasche für Elektronik von „Amazon Basics“ . Bietet u.a. Platz für Powerbank, Ladekabel, Adapter, Kopfhörer und externe HDD.
Mein "Mesh Bag" Packsystem.  Ermöglicht ein kompaktes und übersichtliches verstauen, ob im Koffer oder Rucksack.!  Leichtes hinausnehmen aus dem Gepäck, ohne das der Rest durcheinander gewühlt wird.
Mein „Mesh Bag“ Packsystem.
Ermöglicht ein kompaktes und übersichtliches verstauen, ob im Koffer oder Rucksack.!
Leichtes hinausnehmen aus dem Gepäck, ohne das der Rest durcheinander gewühlt wird.

 

Die Jakobsmuschel

Meine ist nun auch bei mir eingetroffen  – Die Jakobsmuschel –   

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Die Mehrheit der Pilger tragen sie auf ihrem Camino (Weg) , die meisten jedoch wissen garnicht, was es damit überhaupt auf sich hat.    Wisst ihr eigentlich, warum dies das Wahrzeichen bzw. Erkennungssymbol des Pilgers ist.?                                                                  Eine kurze, aber ausreichend informative Erklärung  habe ich einmal angehangen.

Eine Legende überliefert, dass ein junger Ritter dem Schiff entgegen ritt, das die Leiche des Jakobus nach Spanien überführen sollte. Das Pferd scheute bei dem Anblick des heiligen Leichnams und der Ritter versank im Meer. Nun soll Jakobus den Mann auf überirdische Weise gerettet haben. Wie genau, ist nicht überliefert. Als der Mann wieder auftauchte, war er über und über mit einer bestimmten Muschelform übersät. Auf diese Legende geht das Schutzsymbol und Erkennungszeichen der Pilger zurück – die Jakobsmuschel.

Quelle:  planet-wissen.de